Im Rahmen meiner Arbeit habe ich mich ein wenig damit auseinander gesetzt, wie das Zusammenspiel zwischen Blender und der Unity 3D Engine funktioniert. Erstaunlicherweise klappt dies relativ problemlos und einfach. Am 31.10. 2009 (ja ist schon etwas her) kam die Meldung über Blendernations, dass es die Engine jetzt für nicht-kommerzielle Projekte in einer freien Version gibt. Hier gibt es die unterschiedlichen Unity Versionen im Überblick. Nach der Installation muss die Software Online bei Unity registriert werden. Nach der Auswahl von “Free” im Browser startet die Software und meldet sich nicht wieder. Auf der Webseite von Unity finden sich noch einige Video-Tutorials zum Einstieg.
Vielleicht auch noch interessant, Epic hat seit Anfang November seine Lizenzbestimmungen für die Unreal Engine 3 geändert und gibt diese für nicht-kommerzielle Projekte als UDK heraus. Diese gibt es leider nur für Windows.
Auf Grund des guten Zusammenspiels zwischen Unity und Blender lohnt sich auf jeden Fall ein Blick auf die Engine. Die Engine ermöglicht es auch Leuten mit wenigen Programmierkenntnissen schnell zu betracht- und begehbaren Ergebnissen zu kommen. Blender-Szenen lassen sich direkt im Editor der Engine öffnen und werden bei jedem Speichern in Blender aktualisiert. Die Engine gibt es für Mac und Windows und die kommerzielle Version zusätzlich noch für die Wii. Unity-Szenen lassen sich für einen speziellen Webplayer exportieren. Das klappt wirklich recht gut.
Also lieber Nils, mach mal was, du fauler Kerl
Noch drei Open Source Varianten, die ebenso mit Blender zusammenarbeiten und dabei noch plattform-unabhängig sind, aber ein bisschen mehr Frickelkünste bedürfen, sind die Crystal Space 3D Engine, die für das Blender Projekt Yo Frankie benutzt wurde, die Irrlicht Engine und die Ogre 3D Engine.


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